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FAQ

Welchen Frequenzbereich sollte ein guter Kopfhörer abdecken?

Der sogenannte hörbare Frequenzbereich eines Menschen liegt normalerweise im Bereich von 20 bis 20.000 Hertz. Alle Töne die sich in diesem Frequenzbereich befinden können von uns Menschen wahrgenommen werden. Dabei gibt es natürlich noch weitere Unterschiede, je nach Geschlecht, Alter und Gesundheitszustand der jeweiligen Person. Ältere Menschen hören daher beispielsweise Töne mit hoher Frequenz immer schlechter oder auch gar nicht mehr. Im Gegensatz dazu können solche Frequenzen von Teenagern in den meisten Fällen noch wahrgenommen werden. Töne die über diesem Frequenzbereich liegen nennt man Ultraschall, darunter liegende Töne werden Infraschall genannt.

Ein guter Kopfhörer sollte also in jedem Fall diesen Frequenzbereich abdecken damit auch wirklich alle Töne wahrgenommen werden können.

Was ist Impedanz?

Impedanz ist im Grunde genommen nichts anderes als ein elektrischer Widerstand des Kopfhörers. Dabei kann grundsätzlich zwischen Ausgangsimpedanz und Lastimpedanz unterschieden werden.

Die Impedanz ist dabei nicht immer mit der Lautstärke gleichzusetzen. Allerdings benötigt ein Kopfhörer mit geringer Impedanz (z.B. 50 Ohm) im Vergleich zu einem Gerät mit höherer Impendanz (z.B. 700 Ohm) weniger Leistung zum Erzielen der selben Lautstärke.

Für das Musik hören mit dem Smartphone oder anderen mobilen Geräten sind Kopfhörer mit möglichst niedrigen Impedanzen am besten geeignet. Empfehlenswert ist dabei ein Wert zwischen 15 bis 90 Ohm. Da die Akkus solcher mobilen Geräte relativ wenig Spannung liefern wird auch die maximale Lautstärke der Kopfhörer begrenzt. Das ist auch der Grund dafür, dass beispielsweise ein standardmäßiger Apple Kopfhörer lauter ist als ein externes Headset mit höherer Impedanz, obwohl dieser am selben Gerät verwendet wird.

Wenn du also viel unterwegs bist eigenen sich niedrigohmige Kopfhörer am besten. Willst du aber vor allem zu Hause in den eigenen vier Wänden Musik über einen Verstärker hören, ist ein hochohmiges Gerät empfehlenswert. Durch den Verstärker kann eine höhere Maximalspannung ausgegeben werden – der Klang der Kopfhörer wird also druckvoller und satter. So macht das Musik hören mit hochohmigen Headphones dann deutlich mehr Spaß!

Was bedeutet dB?

Die Abkürzung dB steht für Dezibel. Das Bel (benannt nach Alexander Graham Bell) dient als Referenzmaß zum kennzeichnen von Pegeln. Die Lautstärke, genauer gesagt der Schalldruckpegel wird in dieser Einheit angegeben. Im Gegensatz zu anderen Einheiten wie beispielsweise Liter oder Volt ist Dezibel keine klar abgesteckte Einheit. Es handelt sich dabei vielmehr um eine Verhältniszahl. Der Wert bezieht sich also immer auf einen Bezugswert.

Moderne Kopfhörer sind durchaus in der Lage mehr als 100 dB an Lautstärke zu liefern. Zum Vergleich: eine befahrene Straße kommt auf etwa 60-80 dB, ein Konzert kann auf 105-120 dB kommen, bei über 130 dB wird es für das menschliche Ohr schmerzhaft und ungesund.

Ein Noise Cancelling Kopfhörer muss im Gegensatz zu anderen Kopfhörern nicht so laut aufgedreht werden, da die Umgebungsgeräusche mittels elektrischer Schallwandler abgeschirmt werden. Solche Kopfhörer eignen sich daher am besten um die eigenen Ohren zu schonen und dennoch ungestört Musik hören zu können.

Wie verhindere ich Gehörschäden?

Vorab sei gesagt: Gehörschäden sind eine ernste Sache, dennoch werden sie oft unterschätzt. Das Gehör kann sich nicht von selbst wieder regenerieren, Gehörschäden bleiben also ein ständiger Begleiter. Du solltest daher immer auf dein Gehör aufpassen. Deine Ohren sind sensibler als viele Menschen vielleicht glauben.

Meide laute Orte wie Clubs oder Konzerte, zumindest wenn du keinen Ohrschutz parat hast. Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung sind im Club wahrscheinlich nicht die beste Lösung, hier eignen sich spezielle Ohrstöpsel aus Wachs am besten. Diese kannst du in jeder Drogerie kaufen und auch mehrmals verwenden. Sie passen sich deinem Gehörgang an und füllen diesen aus, die Lautstärke wird somit deutlich reduziert und deine Ohren geschont.

Solltest du dennoch nach einem Konzert Besuch oder Ähnlichem einen lauten Pfeif Ton im Ohr wahrnehmen ist ein Arztbesuch Pflicht. Je weniger Zeit vergeht desto besser. Die Heilungschancen werden dadurch stark erhöht. So ein nerviger Pfeif Ton, auch Tinnitus genannt, geht nicht mehr von alleine weg und stellt für viele Betroffene eine große Belastung dar.

Das selbe gilt natürlich auch für das Musik hören über Kopfhörer. Auch hier sollte man es mit der Lautstärke nicht übertreiben, es kann beispielsweise zu einem Trommelfell Riss kommen. Vor allem DJ’s kennen das Problem und können ein Lied davon singen. Achte also darauf, dass du die Lautstärke anpasst und deinen Ohren auch immer wieder Pausen gönnst. Musik hören mag für uns zwar entspannend wirken, für unsere Ohren und unser Gehirn ist es aber durchaus anstrengend!